| |
|
Sprit sparen mit Eco-Driving - In der Ruhe liegt die Kraft
Wie der Verbrauchs- und Emissionshaushalt jedes einzelnen Fahrzeugs
auf unseren Straßen tatsächlich aussieht, kommt nicht nur auf
die Verbrauchswerte und Leistungen der jeweiligen Fahrzeuge, sondern vor
allem auf jeden individuellen Autofahrer an. Durch einfachste Mittel kann
der Spritverbrauch beim Fahren in niedrigen Drehzahlen um 25 bis 35 Prozent
reduziert werden.
Das
kommt nicht nur dem Geldbeutel, sondern auch der Umwelt zugute. Erfreuliche
Nebeneffekte: Durch das vorausschauende Fahren wird auf jede Verkehrssituation
frühzeitig reagiert. Der schnell aufkommende Fahr-Stress tritt gar
nicht erst auf, entspannt erreicht jeder sein Ziel. Mit Eco-Driving
kann jeder Autofahrer seinen Spritverbrauch um 25 Prozent, in der Innenstadt
sogar um bis zu 41 Prozent senken. Und dies bei gleich schneller Fahrweise,
also ohne Zeitverlust, so Isfried Hennen, Leiter der Umweltkommunikation
der Kölner Ford Werke. Dabei darf ruhig mehr Gas gegeben werden
- im höchstmöglichen Gang.
Tipps zum Eco-Driving
Das Eco-Driving Training zeigt den Weg zu Fahrökonomie und Spritsparen
und vermittelt einen entspannten und umweltverträglicheren Fahrstil.
 |
Vorausschauend fahren: Eine gleichmäßige
Fahrweise, das Mitschwimmen im Verkehrsfluss und ein wenig
mehr Gelassenheit helfen, souveräner und entspannter am Ziel
anzukommen. |
| |
|
 |
Entscheidungsfreiheit sichern - Handlungsspielraum erweitern:
Das frühe Reagieren auf jeweilige Verkehrslagen ermöglicht
ein gleichmäßiges Fahren. Das Kleben am Vorausfahrenden
führt zu einer starken Abhängigkeit von dessen Verhalten
- und Fehlern. |
| |
|
 |
Bei niedrigen Drehzahlen schalten und fahren: Das Fahren
im nächst höheren Gang im Drehzahlbereich von etwa 2.000
U/min sorgt für eine optimale Fahrökonomie und eine erhöhte
Reichweite. Die Faustregel lautet: Ab 20 km/h in den 2. Gang, ab 30
km/h in den 3. Gang, ab 40 km/h in den 4. Gang und ab 50 km/h in den
5. Gang schalten. |
| |
|
 |
Schwung des Fahrzeugs nutzen: Gerade im Stadtverkehr
reicht oftmals der Schwung des PKW im Leerlauf aus, um von Ampel zu
Ampel zu kommen. |
| |
|
 |
Motor abschalten - wenn der Motor warm und das Abschalten
sinnvoll ist: Bei betriebswarmen Motoren ist das Abschalten des Motors
bereits ab einer Standphase von mehr als 20 Sekunden sinnvoll. |
| |
|
 |
Richtigen Reifenluftdruck einstellen: Schon 0,2 bar
weniger erhöhen den Rollwiderstand deutlich (bis zu 10%) und
sorgen somit für unnötigen Mehrverbrauch und Verschleiß. |
| |
|
 |
Unnötiger Ballast sollte nicht im Kofferraum liegen,
sondern in der Garage bleiben. Und auch ungenutzte Gepäckträger
und Dachboxen sollten entfernt werden. |
ZURÜCK
ZUM
SEITENANFANG
|
|

| ECO-DRIVING TRAINING |
| Es gibt inzwischen vom ADAC über
einige Automobilhersteller bis hin zu verschiedenen Verkehrsverbänden
mehrere Anbieter für Eco-Driving oder Sprit-Spar-Trainings. Die
Preise für Privatpersonen belaufen sich für ein einstündiges
Training auf dem eigenen Fahrzeug auf etwa 60 Euro. |
|